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Wer hat das beste Ökodesign?

Wer hat das beste Ökodesign?

In 2017 sind 20 Beiträge nominiert

Eine Fachjury aus Umwelt- und Designexperten hat am 11. September über die diesjährigen Nominierungen für den Ecodesign Preis entschieden. Zwanzig Beiträge aus den Bereichen Architektur, Energie, Ernährung, Haushalt, Interieur, Mobilität und Mode können nun auf eine Prämierung bei der feierlichen Preisverleihung am 27. November hoffen. Mit dem Bundespreis Ecodesign zeichnen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt seit sechs Jahren herausragende Leistungen in ökologischem Design aus. Der Preis ist die höchste deutsche Auszeichnung auf diesem Gebiet und als „Ökodesign-Oscar“ sehr begehrt.

Insgesamt waren zum diesjährigen Ecodesign-Wettbewerb 324 Beiträge eingereicht worden. Sie kamen von Unternehmen, Designbüros und Marketingagenturen, Architektur- oder Ingenieurbüros, Forschenden und Studierenden. 129 Beiträge schafften es nach einer Vorauswahl durch Expertinnen und Experten des Beirates sowie des Umweltbundesamtes in die Endausscheidung, die von einer interdisziplinären Jury vorgenommen wurde. Am Ende nominierte die Jury insgesamt 20 Beiträge in den vier Wettbewerbskategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs. Sie sind in einer Online-Ausstellung zu sehen.

Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium ( BMUB ), kommentierte den diesjährigen Wettbewerb: „Ich freue mich, dass sich der Ecodesign-Preis etabliert hat. Auch in diesem Jahr gibt es zahlreiche Einreichungen mit hohem Qualitätsniveau. Gerade die Ausrichtung auf Langlebigkeit bei vielen Entwürfen hat mich beeindruckt. Die lange Nutzungsdauer ist ein wichtiges ökologisches Ziel.“

„Besonders hat mich in diesem Jahr gefreut, dass es mehr Projekte aus der Kategorie Service in die Jurysitzung geschafft haben. Neben Produkten mit einem guten Ökodesign spielen innovative Dienstleistungen sowohl für die Digitalisierung als auch für eine grüne Wirtschaft eine maßgebliche Rolle“, zeigte sich Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes ( UBA ), erfreut.

Am 12. und 13. September sind die Nominierten sowie alle weiteren zur Jurysitzung zugelassenen Einreichungen in einer Sonderausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Öffnungszeiten und eine Möglichkeit sich zur Führung anzumelden finden Sie hier.


Hintergrund:

Der Bundespreis Ecodesign zeichnet Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die als Beispiele für eine herausragende ökologische Qualität, einen innovativen Ansatz und eine hohe Designqualität stehen. Seit 2012 wird der Preis jährlich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt ausgelobt. Mit der Ausführung ist das Internationale Design Zentrum Berlin beauftragt.
Die diesjährige Jury des Bundespreises Ökodesign

Gruppenbild der Jury 2017: Dr. Thomas Holzmann, Werner Aisslinger, Prof. Friederike von Wedel-Parlow, Prof. em. Günter Horntrich, Andreas Detzel, Dr. Claudia Perren, Prof. Anna Berkenbusch, Prof. Matthias Held; Dr. Ulf Jaeckel (BMUB), Dr. Ralf Weiß (UBA) Bild: © IDZ | Kühnapfel Fotografie

Veröffentlicht von

Anne Schaar

Redakteurin des Magazins wlb

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