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Weltwasserrat fordert Investitionen

Weltwasserrat fordert Investitionen

Jährlich 255 Mrd. € in die Wasserinfrastruktur

Der Weltwasserrat (WWC) fordert Regierungen, Investmentbanken und Fonds auf, weltweit der Finanzierung für die Anpassung der Wasserinfrastruktur Vorrang zu geben, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen. Der Umgang mit dem Klimawandel steht im Mittelpunkt des Ziels des Weltwasserrats, nämlich die Verfügbarkeit von sauberem Wasser für alle zu fördern und insgesamt zur Verbesserung der Wassersicherheit beizutragen. Der WWC umfasst über 300 Mitgliedsorganisationen weltweit, die gemeinsam den globalen Dialog und die internationale Zusammenarbeit führen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wassersicherheit einzudämmen.
Die UN Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP 23), die von Fidschi geleitet wird, wird vom 7. bis 18. November in Bonn stattfinden. Die CoP23 wird Wassersicherheit als ein Verbindungsglied für die menschliche Entwicklung und einen Vektor für die Anpassung an den Klimawandel behandeln.
Der Schwerpunkt, der auf Finanzierung liegt, ist der Schlüssel zur Überwindung der Hindernisse für die Verwirklichung des UN-Nachhaltigkeitsziels 6 (SDG6), um die sichere Wasser- und Sanitärversorgung bis 2030 zu einer universellen Realität zu machen und wird am 10. November von einem CoP23-Finanzierungspanel behandelt werden. Die Aufstockung von Finanzierungen wird nicht nur ein Schwerpunkt der CoP23 sein, sondern auch für das alle drei Jahre stattfindende Weltwasserforum, das vom 18. bis 23. März 2018 in Brasilien stattfinden wird.
Der Wassersektor, der entscheidend für die öffentliche Gesundheit und die wirtschaftliche Entwicklung ist, steht vor großen Herausforderungen bei der Beschaffung ausreichender Mittel zur Deckung des Investitionsbedarfs. Laut UNVeröffentlichungen, berichten 80% der Länder über unzureichende Finanzierung zur Erfüllung der nationalen Trinkwasser- und Sanitärziele. Der Zugang zu Finanzierung ist ein entscheidender Schritt bei der Erfüllung des UNNachhaltigkeitsziels 6 (SDG6), um die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen für alle sicherzustellen. Die Finanzierungslücke wurde als eines der größten Hindernisse für die Erreichung dieses Ziels identifiziert. Die Investitionen in die Wasserinfrastruktur müssten sich auf jährlich 255 Milliarden Euro unter Berücksichtigung der Betriebs- und Instandhaltungskosten verdreifachen, um die SDG6 der Vereinten Nationen zu erreichen.
Mit dem Ziel, das internationale Bewusstsein für Wasser und Klimawandel zu schärfen, wurden Dokumente, Diskussionen und Empfehlungen im Water and Climate Blue Book als ein Instrument zur Förderung von Maßnahmen zusammengestellt. Das Blue Book wurde vom marokkanischen Wasserministerium, dem französischen Umweltministerium und dem Weltwasserrat für CoP22 entwickelt. Eine zweite Ausgabe mit Fortschrittsberichten und Empfehlungen, unter anderem zur Finanzierung der Wasserinfrastruktur, wird während der CoP23 am 11. November im marokkanischen Pavillon vorgestellt. Die Finanzierung der Wasserinfrastruktur ist ein Schlüsselelement dieses Berichts.

Weiter Informationen zum Thema Wasser und Klimawandel finden Sie in englischer Sprache auf der Homepage des Weltwasserrates.

Veröffentlicht von

Anne Schaar

Redakteurin des Magazins wlb

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