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Neues zum Wasserrecycling am Weltumwelttag

Neues zum Wasserrecycling am Weltumwelttag

Modelle für den Wasserkreislauf

Das Thema des Weltumwelttag 2017 in diesem Jahr lautet „Menschen und Natur verbinden“, und es hat zum Ziel, die Bedeutung der Natur in unserem Alltag hervorzuheben. Bürger und Firmen gleichermaßen sollen zur Verantwortung gerufen werden, um die Erde zu schützen, auf der wir alle leben.
In diesem Sinne will Dow Water & Process Solutions, ein weltweit führendes Unternehmen in Wassertrennungs- und Reinigungstechnologien, darlegen, wie Technologien für die Wasseraufbereitung Unternehmen und Gemeinden bei ihrem Wechsel zu einem Model der Kreislaufwirtschaft unterstützen können. Dieses Projekt geht über ein lineares Wirtschaftsmodell hinaus, bei dem wir Rohstoffe nehmen, nutzen und entsorgen, und wendet sich einem zirkulären Ansatz zu, bei dem Rohstoffe recycelt und wiederverwendet werden. Aus diesem Grund können Technologien, die eine Abwasserwiederverwendung in der Industrie und bei Gemeinden fördern, einen echten Unterschied auf weltweiter Ebene ausmachen.

Nach Angaben der UN werden bis 2030 weltweit 30% mehr Wasser und 45% mehr Energie benötigt werden, und 40% der Weltbevölkerung werden unter Wasserknappheit leiden. Während der Wasserbedarf angesichts einer erwarteten Weltbevölkerung von 8,3 Milliarden Menschen bis 2050 immer weiter steigt, sind die Süßwasser-Ressourcen sehr begrenzt, denn 99% des gesamten Wassers auf der Erde ist salzhaltig oder stammt aus dem Meer und muss aufbereitet werden, um es trinkbar zu machen.

Dow Water & Process Solutions will darlegen, wie Technologien für die Wasseraufbereitung Unternehmen und Gemeinden bei ihrem Wechsel zu einem Model der Kreislaufwirtschaft unterstützen können.

Bildquelle: Dow Water & Process Solutions

In diesem Sinne wird die Entsalzung zu einer lebenswichtigen Aufbereitung, um sauberes Wasser zu liefern. Ihr Hauptkostenfaktor ist jedoch Energie, die bis zu 50% der Gesamtkosten der Aufbereitung ausmacht. Deshalb arbeiten Wissenschaftler daran, den Energieverbrauch der Aufbereitungen zu verringern. Umkehrosmose-Membranen wie Dow Filmtec Seamaxx wurden so konzipiert, dass sie mit 10% weniger Energieverbrauch nachhaltiger sind und die Betriebskosten senken.

Nach Gebrauch dieses entsalzten Wassers in den Gemeinden fließen in der Regel rund 80% aller Abwässer aus unseren Häusern und Städten zurück in die Natur, ohne behandelt oder wieder verwendet zu werden. Sie belasten die Umwelt, und wichtige Nährstoffe und andere Wertstoffe gehen verloren. Wenn man bedenkt, dass der Wasser-Fußabdruck (also der direkte und indirekte Wasserverbrauch) eines deutschen Bürgers durchschnittlich bis zu 5.288 Liter pro Tag beträgt, dann wird die Wiederverwendung von kommunalen Abwässern zum Schlüssel, um Fortschritte zugunsten einer umweltfreundlichere Welt zu machen. Den Unternehmen ist dies längst bekannt, und einige tun bereits etwas dafür, einen Unterschied zu schaffen. So zum Beispiel nutzt das Park Hyatt Hotel in Dubai die nachhaltigen Technologien von Dow wie Umkehrosmose und Ultrafiltration zur Filterung der Abwässer des Hotels, um sie anschließend wieder zu verwenden. Dadurch hat das Hotel in einem Jahr genügend Wasser eingespart, um 62 Schwimmbecken in Olympiagröße zu füllen.

Anstatt die kommunalen Abwässer direkt in den Fluss zu entsorgen, können sie in der Industrie, einer der Branchen Europas mit dem größten Wasserbedarf, die für 40% aller Wasserentnahmen auf dem Kontinent verantwortlich ist, wiederverwendet werden. In diesem Sinne ist Dow Water & Process Solutions ein führender Teilnehmer bei DEMOWARE, einem der wichtigsten, von der Europäischen Kommission finanzierten Projekt, das seinen Standort im petrochemischen Komplex in Camp Tarragona hat. Hier wird gezielt versucht, zu beweisen, wie die Wasserbelastung durch die Förderung der Wasserwiederverwendung in der Industrie abgemildert werden kann, wobei der Schwerpunkt auf Kühltürme gelegt wird. Vor Projektbeginn hatten die in dem Komplex angesiedelten Unternehmen 100% Süßwasser aus dem Ebro bezogen. Jetzt trägt diese Initiative dazu bei, diese Süßwasser-Ressourcen freizusetzen und die Wasserverfügbarkeit für andere Nutzungszwecke wie beispielsweise in den Kommunen, für touristische Wachstumsprojekte oder in der Landwirtschaft zu steigern.

Schlussendlich kann Abwasser auch in der Landwirtschaft, dem wasserintensivsten Sektor in Deutschland genutzt werden, der für 73,7% aller Wasserentnahmen auf dem Kontinent verantwortlich ist. Am Ende des Weges, nach Verwendung und Wiederverwendung sowie nach entsprechender Aufbereitung kann das Wasser in das Meer zurück geleitet werden, wo der Prozess von neuem beginnt und ein Kreislaufsystem vollendet, das Vorteile für die Umwelt, für Unternehmen und für die Bürger schafft.

Weitere Informationen zu dem Unternehmen finden Sie hier. Wenn Sie mehr über das Projekt DEMOWARE erfahren möchten nutzen Sie folgenden Link.

Veröffentlicht von

Anne Schaar

Redakteurin des Magazins wlb

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