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IFAT INDIA 2017: Mehr Kläranlagen

IFAT INDIA 2017: Mehr Kläranlagen

Kläranlagen für einen sauberen Ganges

Vom 26. bis 28. September dieses Jahres trifft sich die Umweltbranche auf der IFAT India. Bei der fünften Auflage der Messe werden im Bombay Exhibition Centre in der indischen Metropole Mumbai erneut Produkte und Lösungen für die drängenden Umweltprobleme des Subkontinents präsentiert. Zu den größten ökologischen Herausforderungen des bevölkerungsreichsten Staats nach China zählen die stark schadstoffbelasteten Flüsse, allen voran der Ganges. Der über 2.500 km lange Strom nimmt täglich mehrere Milliarden Liter nicht oder nur unzureichend geklärtes Industrie- und Haushaltsabwasser auf. Der Ganges gehört damit zu den schmutzigsten Flüssen der Welt.
Um hier gegenzusteuern, nahm die indische Regierung im Jahr 2014 mit dem Programm Namami Gange („Ehrerbietung an den Ganges“) einen neuen Anlauf. Das ambitionierte Ziel ist ein sauberer Ganges bis Ende 2019. Ermöglichen soll dies ein mehrstufiges Vorgehen, für das 200 Milliarden Rupien – umgerechnet fast 2,8 Milliarden Euro – vorgesehen sind.
Ein zentraler Punkt der geplanten Maßnahmen ist die Ausweitung der Kläranlagenkapazitäten. So soll während der Projektlaufzeit die tägliche Behandlungskapazität um 2,5 Milliarden Liter gesteigert werden. Erst im April dieses Jahres bewilligte die von der indischen Regierung getragene National Mission for Clean Ganga 26 Projekte in den Bundesstaaten Uttar Pradesh, Uttarakhand, Jharkhand und Delhi im Wert von über 21 Milliarden Rupien (rund 290 Millionen Euro). Investiert werden soll das Geld in den Bau von 13 neuen sowie in die Leistungssteigerung von 33 bestehenden Abwasserbehandlungsanlagen. Zudem soll das Kanalnetz um insgesamt 145 Kilometer erweitert werden. Wasser- und Abwassertechnologien gehören neben den Bereichen Abfall und Recycling zu den Kernthemen der IFAT India. Vorhaben wie Namami Gange verdeutlichen, wie groß die Nachfrage nach modernen, ökologisch wie ökonomisch sinnvollen Komponenten, Verfahren und Systemen im Gastgeberland der Fachmesse sind.

Weitere Informationen zu dieser Fachmesse finden Sie hier.

Veröffentlicht von

Anne Schaar

Redakteurin des Magazins wlb

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