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Abschluss und Rekultivierung von Deponien

Abschluss und Rekultivierung von Deponien

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten – Planung und Bau neuer Deponien

Das diesjährige 27. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar findet statt am 18. + 19. Oktober 2017 und trägt den Untertitel: Schaffung neuen Deponieraums, Deponie auf Deponie, Deponierückbau, Umgang mit Natur- und Artenschutz. Veranstalter sind der Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V. und die Überwachungsgemeinschaft „Bauen für den Umweltschutz“ e.V. Organisiert wird das Seminar auch in diesem Jahr von der ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH, Karlsruhe.

Kreislaufwirtschaft ohne Deponien als Schadstoffsenken ist eine Illusion. Es gibt Bedarf an zusätzlichem Deponieraum für mineralische Abfälle, vor allem der Deponieklassen DK 0 und DK I, zum Ausschleusen nicht mehr verwertbarer, weil schadstoffbelasteter Abfälle aus dem Stoffkreislauf. Am Beispiel Niedersachsens werden die Entwicklung und der aktuelle Stand der Deponiekapazitäten von Herrn Weyer vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz in Hannover aufgezeigt. Herr Haeming vom AVG / InwesD beleuchtet die Deponiesituation bundesweit und geht auch auf die Konsequenzen der möglichen Auswirkungen des Inkrafttretens des Regierungsentwurfes der Mantelverordnung ein. Nach Ansicht vieler Experten wird diese durch die geplanten Änderungen in der Bundesbodenschutzverordnung zu einem Anstieg der Mengen zur Beseitigung auf Deponien führen. Die notwendige Schaffung neuen Deponieraumes bildet daher auch einen Schwerpunkt des diesjährigen Deponieseminars.

Über Erfahrungen aus der Genehmigungs- und Gerichtspraxis bei der Beantragung neuen Deponieraums berichtet Dr. Kersandt, von avr- Andrea Versteyl Rechtsanwälte aus Berlin. Über die Durchführung eines Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahrens für die Deponie Galing III referiert Herr Zöller von der IGB Hamburg und über das durchgeführte Genehmigungsverfahren des neuen 8. Abschnitts der DKIII-Deponie Flotzgrün, Dr. Freudenberg, von der BASF SE in Ludwigshafen. Da die Ausweisung neuer Deponiestandorte in der Regel deutlich schwieriger ist als die Fortführung bzw. Erweiterung bestehender Standorte, bildet der Themenkomplex „Deponie auf Deponie“ ein weiteres Schwerpunktthema. Herr Wemhoff von Umtec in Bremen stellt Praxisbeispiele des Konzepts „Deponie auf Deponie“ vor, Dr.-Ing. Wudtke von der Bauhaus-Universität Weimar geht auf die Möglichkeiten und Grenzen des dafür notwendigen Nachweises der Tragfähigkeit der Zwischenabdichtung gegenüber der Altdeponie ein und Herr Kässinger und Herr Edenberger von ICP zeigen Maßnahmen zur notwendigen Sicherung und Erhaltung der Entwässerungssysteme der Altdeponie auf. Herr Löwe von der AGR in Herten und Dr.-Ing. Reuter von der IWA in Bad Oeynhausen stellen am Beispiel der Deponie Datteln den gesamten Prozess von der Stilllegung der Altdeponie bis zum Ablagerungsbetrieb der Deponie auf Deponie vor.

Den dritten Themenschwerpunkt des diesjährigen Deponieseminars bilden die Deponiesanierung durch Rückbau anhand zweier Beispiele aus Deutschland und der Schweiz, sowie die Ergebnisse eines BMBF-Forschungsvorhabens. Über den vollständigen Rückbau des Perimeters 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube in Grenzach-Wyhlen berichtet Dr. Hürzeler von der Fa. Hoffmann-La Roche AG in Basel, von den Erfahrungen und Lehren eines erfolgreichen Rückbaus einer Sonderabfalldeponie Dr. Müller von der SMDK in Kölliken. Abschließend stellt Prof. Dr. Fricke vom Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig die Ergebnisse des BMBF-Forschungsvorhabens zum Deponierückbau vor. Die Vereinbarkeit der Anforderungen und der Umgang mit dem Natur- und Artenschutz ist Thema von zwei Beiträgen von Dr.-Ing. Sehrbrock von ICP Braunschweig und Herrn Haubrich von RUK in Stuttgart. Weitere aktuelle Beiträge runden das Programm des 27. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminars ab.

Hier das vollständige Programm als pdf zum downloaden

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Veröffentlicht von

Inga Ronsdorf

Redakteurin bei den Fachzeitschriften wlb und VERFAHRENSTECHNIK

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