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Deponiesanierung schnell refinanziert

Deponiesanierung schnell refinanziert

Deponiesanierung schnell refinanziert

Im 19. Jahrhundert wurde im Tälesbachtal im Nordschwarzwald der damals europaweit höchste Bahndamm für die Schwarzwald-Bahn, einer Staumauer gleich, quer durch das Tal errichtet. In der heutigen Zeit sind wieder Erdmassen an selber Stelle für die Stützung der an den Talböschungen deponierten Ablagerungen notwendig und machen ein aufwändiges Sanierungsprojekt nahezu kostenneutral.

 

Quelle: Arcadis Deutschland

Quelle: Arcadis Deutschland

Sie sind längst stillgelegt, die zwei Mülldeponien, die in den Talhälften rechts und links des alten Bahndamms bis in die 1970er-Jahre einem Unternehmen und einer Kommune zur Entsorgung von Abfällen, Hausmüll und Bauschutt dienten. Was heute angesichts strenger gesetzlicher Bestimmungen kaum mehr vorstellbar ist, war zu jener Zeit gängige Praxis bei der Abfallbeseitigung. Dieser damals übliche Umgang bei der Entsorgung hinterlässt ein heikles Erbe, denn die Deponieeigentümer müssen nun, viele Jahre später, gewährleisten, dass von den Altablagerungen keine Boden- und Gewässergefährdungen ausgehen. Das zieht nach einer entsprechenden Gefährdungsabschätzung oft eine Reihe notwendiger Sanierungsmaßnahmen nach sich.
Im Tälesbachtal entwickelte sich in den 1990er-Jahren eine solche Gefährdungs­situation: Die Böschungen der deponierten ­Abfälle fingen an, sich zu bewegen und drohten, abzurutschen, sodass dringend gehandelt werden musste. Von Beginn an strebten die verschiedenen Eigentümer nach einer gemeinsamen Lösung für die ­Sicherung der Altablagerungen. Unterstützung holten sie sich dabei von fachkundiger Seite. Arcadis übernahm wichtige Aufgaben des Sanierungsprojektes, an dessen Anfang die Gefährdungsabschätzung stand. Konkret ging es zuerst um die Frage, ob durch etwaiges Sickerwasser aus den Deponien die Wasserqualität des Tälesbachs gefährdet sei. Nach entsprechenden Untersuchungen konnten die Ingenieure von Arcadis schnell Entwarnung geben: Die Wasserqualität wies auf keine diesbezüglichen Gefährdungen hin. Gefahrenpotenzial sahen sie jedoch ­in der mangelnden Standfestigkeit der steilen Böschungen, die bei anhaltenden Niederschlägen drohten, in den Tälesbach zu rutschen.


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Veröffentlicht von

Inga Ronsdorf

Redakteurin bei den Fachzeitschriften wlb UMWELTTECHNIK und VERFAHRENSTECHNIK

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