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26.11.2012

Konditionierungshilfe zur Schlammentwässerung

Aus strategischen Gründen und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit wurde in Goslar in den Jahren 2008/2009 eine Studie zur Umsetzung einer Energieautarken Kläranlage beauftragt und durchgeführt. Als ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg war der Bau und Betrieb einer Co-Substrat-Annahmestation in Umsetzung.

Mit Hilfe eines Apparates zur Anpassung der Flockenstruktur  konnte der Trockensubstanzgehalt des entwässerten Schlammes um ca. 2 Prozent erhöht werden, trotz der nunmehr zusätzlich eingeleiteten Fette. Der entwässerte Schlamm veränderte sich hinsichtlich seiner Beschaffenheit derart, dass mit dem Einsatz des Gerätes eine feinkrümelige Struktur erzeugt werden konnte. Dies hatte zum Vorteil, dass wesentlich mehr Schlamm in die Container verladen werden konnte als bisher, da sich der Schlamm besser in den Containern verteilt. Demzufolge und wegen des geringeren Wassergehaltes mussten auch weniger Touren gefahren werden (ca.20%), was sich wiederum positiv auf die Entsorgungskosten auswirkt. Die Anlage wurde bisher über alle Jahreszeiten gefahren, die Vorteile wurden unabhängig von der Jahreszeit und Witterung eingefahren. Der mittlere Polymerverbrauch konnte ebenfalls, trotz nun eingeleiteter Fette, um ca. 1 kg Polymer je Tonne Trockensubstanz gesenkt werden.

Die Investition in den Apparat als Konditionierungshilfe hat sich für uns gelohnt. Durch die Einsparungen in den Entsorgungskosten, bedingt durch die Erhöhung des TS-Gehaltes, durch die Erzeugung einer feinkrümeligen Struktur und durch die Polymereinsparungen, hat sich das Gerät sehr schnell amortisiert. Auch der problemlose Einbau und die Integration in die bestehende Entwässerungsschiene überzeugten. Durch die Bypass-Regelung kann der „alte“ Entwässerungsweg ganz unkompliziert wieder hergestellt werden, wenn es die Situation erfordern sollte. Da der Apparat  in verschiedenen Größen lieferbar ist, ist auch ein Einsatz in der mobilen Schlammentwässerung denkbar.


Aquen aqua-engineering GmbH


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